KULTURZENTRUM PELMKE
PELMKESTR. 14 // 58089 HAGEN


Seit 2005 bereichert die Initiative FETTER JAZZ zusammen mit dem Kulturzentrum Pelmke in Hagen die regionale Szene mit Veranstaltungen zu Jazz und improvisierter Musik. Ein Haufen Jazzinteressierter plant und organisiert in Handarbeit Konzerte, Workshops, gelegentliche Sessions und Wettbewerbe mit internationalen und lokalen Ensembles. Paul und Ingmar Heller, Tim Sund, Marcus Schinkel, Jan Klare, Pablo Held und Hans Reichel sind nur einige der in Hagen aufgewachsenen Größen der internationalen Jazzbühnen. Ausgezeichnete Musiker/innen leben auch heute in der Stadt. Offen für alle Stilrichtungen wünschen wir uns eine lebendige Jazzszene vor Ort und wollen nicht weniger als heute schon die Musik von morgen hören. Mitmachen kann jede/r. Infos: www.pelmke.de/jazz   Kontakt: Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestraße 14, 58089 Hagen,Tel.: 02331/33 83 13, info@pelmke.de.



www.pelmke.de

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Donnerstag 05.09. // 20.30 Uhr // VVK: 9,- // AK: 12,-

Myanmar meets Europe

myanmarDonnerstag, 05.09.2013 // Einlass: 20.30 Uhr
Eintritt: VVK: 9,- // AK: 12,-

HeinTint (Myanmar)patwaing (diatonische Trommeln)
JanKlare (D)
– Saxophon, Flöte, Bassklarinette
KoYe Naing Lin (Myanmar)
maungzaing (chromatische Gongs)
MichaelVatcher (USA)
– Schlagzeug, Glasharfe
KyieMyint (Myanmar)
chauklone pat (Basstrommeln und Bassgongs)
TimIsfort (D)
– Bass

Thomas Block – Tontechnik
Daphne Wolf – Übersetzung


Myanmar meets Europe“ist ein offenes Projekt, in dem Musiker aus Myanmar (früher Burma/ Birma) undEuropa die spannende Begegnung der beiden Musikkulturen gemeinsamweiterentwickeln. Initiator ist der Musiker und ehemalige Leiter desTraumzeit-Festivals Tim Isfort. 

Die Musik Myanmars ist durch die fast 50 Jahre dauerndeIsolation des südostasiatischen Staates im Westen nahezu unbekannt. Das giltauch für die so exotisch wirkenden Instrumente des burmesischen „hsaing waing“-Ensembles:Hauptmelodieinstrument ist ein Kreis aus 21 stimmbaren Trommeln, der vomVirtuosen Hein Tint, dem Kopf desOrchesters, gespielt wird. Ein chromatisches, dreioktaviges Gongspiel sowiegestimmte Basstrommeln, Bassgongs, Perkussion und die hne, die burmesische Oboe, sind die weiteren Klangfarben destraditionellen Orchesters.

Seit der vorsichtigen Öffnung des Landes seit 2011 lässt dasRegime die Uniformröcke im Schrank und erlaubt im Zuge vieler Reformen auch denmusikalischen Brückenschlag mit Musikern aus dem Westen.

Tim Isfort besuchte auf Einladung des Goethe-Instituts unddes Auswärtigen Amts wiederholt Myanmar, gab dort Workshops und Konzerte undbegann, die größtenteils nur oral überlieferte Musik Birmas zu transkribieren.Weitere Musiker aus Deutschland, (später auch aus dem europäischen Ausland)folgten und bereicherten den Austausch.

2011 war zum ersten Mal ein komplettes hsaing-waing-Orchester in Europa zu erleben. Während  anfangs ein Übersetzer unverzichtbar war, istmittlerweile die Musik die gemeinsame Sprache, die zunächst Missverständnisseaus dem Weg räumt und dann etwas wirklich Neues und Unerhörtes entstehenlässt.  

Ende August / Anfang September sind die Gäste aus Birmawieder in Deutschland, um die musikalische Entdeckungsreise in beide Richtungenfortzusetzen.

www.myanmarmeetseurope.com

 

Eine Veranstaltung der Kooperation Jazzlines-Südwestfalenin Verbindung mit dem Land Nordrhein-Westfalen.


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